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Neubau
eines Einfamilienhauses, Wolterdingen


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Konzeption
Das
Wohnhaus liegt als „laubenartige Hinterliegerbebauung“ im Obstgarten der
ländlichen Steildachhäuser, ist südorientiert zur Obstwiese
und gegen das angrenzende Neubaugebiet im Norden weitgehend ge-schlossen.
Das Gebäude vermittelt durch die Pultdachform die Gebäudehöhen der Nachbarschaft. Die Gliederung in Haupt- und Nebengebäude
ist eine Analogie zur ländlichen
Bauform. Die vorgelagerte Holz-terrasse schwebt über der Obstwiese. Der
durchgehende Balkon im Obergeschoss und das Vordach aus bedrucktem Glas
verhindern den Sonneneinfall der steilstehenden Sommersonne, lassen die
flachstehende Wintersonne jedoch in die
Räume. Die abgelösten Nebengebäude sind eingeschossig und beinhalten
einerseits Nebenfunktionen und Heizung, andererseits Garage und Abstellräume.
Konstruktion
Das Gebäude ist nicht unterkellert. Auf der Bodenplatte steht eine Tragkonstruktion aus
Stahl
mit vorgefertigten Holz-elementen, das Pultdach ist als Kaltdach mit
Edelstahldeckung aufgesetzt. Das
Konzept ermöglicht ein hohes Maß an Vorfertigung, grundsätzlich eine
kurze Bauzeit und ist auf Grund es überwiegend verarbeiteten, nach-wachsenden Rohstoffes Holz im Ansatz ökologisch. Auf chemischen
Holzschutz wurde komplett verzichtet; die Dauer-haftigkeit der Bauteile ist durch die Auswahl der Hölzer und
konstruktive Maßnahmen gewährleistet. Die Tragkonstruktion aus Stahl ermöglicht
filigrane Querschnitte bei vergleichsweise großen Spannweiten. Die
Trennung von Tragwerk und Wandelement erlaubt, die Bauteile entsprechend
den jeweiligen Anforderungen zu optimieren.
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